POSITIVER UND NEGATIVER DRUCK BEIM BEDRUCKEN VON KLEBEBÄNDERN

Beim Bedrucken von Klebe- und Nichtklebebändern gibt es zwei wichtige Begriffe: positives und negatives Druckverfahren.

Positives Druckverfahren beim Klebebandbedrucken

Dies kann am besten anhand eines Beispiels von einem einfachen Buchstaben erklärt werden. Wenn wir den Buchstaben A im positiven Druckverfahren drucken wollen, bleibt in dem Klischee der Buchstabe A erhöht, und die gesamte restliche Fläche wird heruntergesetzt, sodass nur der Buchstabe A beim Druck in die Farbe getränkt wird und die Farbe auf das zu bedruckende Material, das dann z.B. wie ein Blatt im Buch aussieht, übertragen wird.

Die schmalste Linie beim Positivdruck ist 0,3 mm.

Negatives Druckverfahren beim Klebebandbedrucken

Daraus folgt logisch, dass beim negativen Druckverfahren der Buchstabe A in das Klischee so eingraviert wird, dass beim Bedrucken die ganze restliche Oberfläche in die Farbe getränkt wird und nur die Fläche des Buchstabens A ohne Farbe bleibt.

Die schmalste Auslassung beim Negativdruck ist 0,6 mm.